Tiergestützte Pädagogik

Definition

Unter Tiergestützte Pädagogik werden Interventionen im Zusammenhang mit Tieren subsumiert, welche auf der Basis konkreter, klienten-/ kindorientierter Zielvorgaben Lernprozesse initiieren, durch die schwerpunktmäßig die emotionale und soziale Kompetenz des Kindes verbessert werden soll. Sie werden durchgeführt von Experten im Pädagogischen-sonderpädagogischen Bereich (z.B. Lehrpersonal) unter Einbezug Eines Tieres, welches für den Einsatz speziell trainiert wurde. Ziel der tiergestützten Pädagogik ist die Initiierung und Unterstützung von sozialemotionalen Lernprozessen, das heißt ist der Lernfortschritt in diesen Bereichen. (Vernooij/Sneider: Handbuch der Tiergestützten Intervention, 2008, S.41)



Modulationsmodell

Das Modulationsmodell veranschaulicht noch einmal die verschiedenen Wirkungsbereiche sowie den Kreislauf der Kompetenzentwicklung. (vgl.: Huck, Wolfmüller; Skript der Steinfurter Pädagogik-Therapiebegleithundemethode Block II – MITTT, 2009, S. 11) Der Einsatz des Pädagogik-/Therapiebegleithundes ermöglicht dem Klienten seine Komfortzone, auszuweiten und sich auf etwas neues einzulassen, so dass der Kompetenzbereich erweitert werden kann. Nur wenn dieser Kreislauf positiv verläuft, können die kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten genutzt werden.