Angebot


Gruppenangebot: Richtiger Umgang mit Hunden
Dieses Angebot richtet sich an Gruppen von Kindern und Jugendliche im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, die einen angemessenen Umgang mit Hunden erlernen können. Je nach Bedarf, Alter und Gruppengrösse wird eine Einheit zwischen 60 und 90 Minuten dauern. Zu Anfang werden Regeln erarbeitet, welche während der Einheiten eingehalten werden sollen. Dies geschieht anhand von Arbeitsblättern/Arbeitsheft, Regelkarten, Rollenspielen und unter Einbezug des Therapiehundes. Kinder haben die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen unter pädagogischer Anleitung einen Hund und dessen Sprache auf spielerischer Art und Weise kennen und deuten zu lernen. Sie können so einen liebevollen und gleichzeitig verlässlichen Hund kennen lernen, bei dem sie selbst entscheiden, wie nah sie den Hund an sich ran lassen möchten. Ebenfalls können Kinder, die Unsicherheiten gegenüber Hunden haben, die Erfahrung machen, dass sie selbst über die Nähe zu dem Hund entscheiden können. Der Hund kann sowohl als Motivator, als auch als Vermittler zwischen Kindern und Pädagogen fungieren. Auch für Kinder mit Sprach- oder Verständnisproblemen kann der Hund eingesetzt werden. Durch den Hund wird den Kindern die Unsicherheit genommen, nicht verstanden zu werden oder etwas Falsches zu sagen, da der Hund nicht urteilt und wertet. Er unterstützt mich als Pädagogin in meiner Arbeit, indem er durch seine ruhige und lustige Art den Kindern und Jugendlichen hilft sich zu öffnen. Der Hund hilft den Kindern sich zu beruhigen und ruhige, konzentrierte Gespräche zu führen. Er unterstützt sie in ihrem Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und ihrer Selbstbestimmtheit, da er ihnen zeigt, dass Tricks oder Spiele funktionieren, wenn sie angemessen ausgeführt werden und wie verlässlich er reagieren kann. Den Kindern wird dadurch die Möglichkeit eröffnet sich auf etwas Neues einzulassen. Die Frustrationstoleranz von Kindern verändert sich durch die Arbeit mit dem Hund. Der Spiegel, den der Hund den Kindern vorhält ist für sie eine grosse Hilfe sich selbst zu erkennen und wahrzunehmen.

Das Gruppengefühl wird in der Arbeit mit dem Therapiehund gestärkt, da die Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen und auf andere Lebewesen acht zu geben. Von erlernter Selbstsicherheit und Wohlbefinden werden sie in Zukunft auch ausserhalb der Einheiten profitieren.

 

Einzel- oder Doppeleinheiten

Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche welche Probleme mit der Konzentration oder dem Verständnis( ADHS, Migrationshintergrund, etc.), Schulangst oder Unsicherheiten im Alltag haben. Die Anwesenheit von Hunden mindert das Stresslevel von Menschen merkbar. Davon können vor allem verhaltensauffällige, gestresste und unsichere Kinder profitieren. Der Hund dient hier als Motivator und Unterstützer. Während Entspannungsübungen hilft er dem Kind ruhig liegen zu bleiben, langsames konzentriertes Arbeiten wird mit Hilfe von eines Belohnungssystems erlangt und anschliessend an jede Einheit findet eine Reflexion mit dem Kind oder Jugendlichen statt. Bei Ängsten oder Unsicherheiten wird am Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und der Selbstsicherheit gearbeitet, in dem der Hund als Unterstützer eingesetzt wird.

 

Mobilität und Gedächtnisunterstützung in der Geriatrie

 

Dieses Angebot richtet sich an Seniorenheime und Alterswohngruppen.

 Mit Hilfe des Hundes werden Menschen motiviert nach draussen zu gehen, ihr Gedächtnis wird anhand von Futterversteckspielen, Hundekekse backen, etc. trainiert. Auch hier wird der freudige Hund Leben in die Alltagssituation der Menschen bringen und unterscheidet sich durch seine Ausbildung und die Aktivitäten vom klassischen Besuchshund.